YAMAHA MOTORRAD-TUNING
Tuning für Yamaha VMAX 1200
Mehr Hubraum, mehr Drehmoment, mehr Leistung
Die Yamaha VMAX 1200 gehört zu den Motorrädern, mit denen sich KAINZINGER über viele Jahre besonders intensiv beschäftigt hat.
Vom klassischen Motortuning über Zylinderkopfbearbeitung, Sportnockenwellen und individuelle Auspuffanlagen bis hin zu umfangreichen Hubraumerweiterungen entstanden unterschiedliche Ausbaustufen für den legendären V4-Motor.
Dabei ging es nie allein um maximale Spitzenleistung. Entscheidend war immer das Zusammenspiel aus Hubraum, Drehmoment, Leistungsentfaltung und individueller Abstimmung.

Yamaha VMAX 1200 mit bis zu 1.724 cm³
Eine der umfangreichsten Entwicklungsstufen basiert auf einer speziell für die VMAX 1200 gefertigten Langhubkurbelwelle.
Mit 76 mm Hub und Kolben mit 85 mm Durchmesser lässt sich der Hubraum des V4-Motors auf 1.724 cm³ erweitern.
Als weitere Ausbaustufe wurde eine Kombination mit 90-mm-Kolben vorgesehen, mit der ein Hubraum von 1.933 cm³ möglich ist.

Erfahrung aus zahlreichen VMAX-1200-Umbauten
KAINZINGER hat über viele Jahre zahlreiche Yamaha VMAX 1200 in unterschiedlichen Ausbaustufen modifiziert.
Je nach gewünschtem Ergebnis umfassten die Arbeiten unter anderem Hubraumerweiterungen, Zylinderkopfbearbeitungen, Sportnockenwellen, Änderungen an der Gemischaufbereitung sowie speziell abgestimmte Auspuffanlagen.
Gerade bei hohen Leistungszielen ist der technische Aufwand erheblich. Eine VMAX mit deutlich gesteigerter Leistung entsteht deshalb nicht durch eine einzelne Tuningkomponente, sondern durch die konsequente Abstimmung des gesamten Motorsystems.
Wie unterschiedlich solche Konzepte aussehen können, zeigen einige unserer früheren VMAX-Projekte.
Die unterschiedlichen Projekte zeigen gleichzeitig, dass es beim Hayabusa-Tuning nicht nur eine mögliche Ausbaustufe gibt. Motoraufbau und Abstimmung richten sich nach dem gewünschten Einsatzzweck und den Anforderungen des Fahrers.
VMAX 1200 Tuning – 177,8 PS
Bei diesem im Jahr 2000 realisierten Umbau verfügte die Yamaha VMAX 1200 bereits über mehr als 30.000 Kilometer Laufleistung.
Das Motorrad war zuvor bereits modifiziert worden und besaß unter anderem Übermaßkolben und offene Schalldämpfer. Ziel des erneuten Umbaus war eine deutliche Steigerung der Motorleistung in Verbindung mit einer umfassenden Überarbeitung des Motorrads.
Die bereits vorhandenen Übermaßkolben wurden beibehalten.
Zu den wesentlichen Arbeiten gehörten:
- Bearbeitung der Zylinderköpfe
- Sportnockenwellen
- abgestimmte Komplettauspuffanlage
- individuelle Motorabstimmung
- Überarbeitung des Fahrwerks
VMAX 1200 mit 1.430 cm³ – 174,1 PS und 149,3 Nm
Ein weiteres VMAX-Projekt entstand im Jahr 2004.
Bei diesem Motorrad stand neben einer hohen Motorleistung besonders ein kräftiges Drehmoment bereits aus niedrigeren Drehzahlen im Mittelpunkt.
Dafür wurde der Hubraum auf 1.430 cm³ erweitert.
Zusätzlich erhielt der Motor eine umfassende Zylinderkopfbearbeitung mit besonderem Schwerpunkt auf den Brennräumen sowie KAINZINGER Sportnockenwellen.
Eine spezielle Krümmeranlage mit zwei ABE-Schalldämpfern ergänzte das Motorkonzept.
Individuelle Auspuffanlagen für die VMAX 1200
Auch die Abgasanlage spielte bei verschiedenen VMAX-Projekten eine wichtige Rolle.
Bereits um das Jahr 2000 entstanden speziell auf die jeweiligen Motorkonzepte abgestimmte Komplettauspuffanlagen.
Dabei mussten Rohrführung, Querschnitte und Schalldämpfer zum jeweiligen Motoraufbau und zur gewünschten Leistungscharakteristik passen.
Die KAINZINGER 1680 V-Fource
Ein außergewöhnliches Kapitel der VMAX-Geschichte
Eine besondere Stellung innerhalb der langjährigen VMAX-Entwicklung bei KAINZINGER nimmt die 1680 V-Fource ein.
Ausgangsbasis dieses Eigenbaus war eine Yamaha VMAX 1200 Vergasermaschine aus dem Jahr 1985.
Als KAINZINGER das Motorrad 1997 der Presse präsentierte, erreichte die Maschine außergewöhnliche technische Eckdaten:
204 PS Motorleistung
172 Nm maximales Drehmoment
212 kg fahrfertig und vollgetankt
2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h
7,6 Sekunden von 0 auf 200 km/h
Die 1680 V-Fource wurde durch zahlreiche internationale Presseberichte bekannt und stand später über viele Jahre als Leihgabe im Technikmuseum Sinsheim.
Dieses Motorrad erhält aufgrund seiner Geschichte und der umfangreichen technischen Entwicklung einen eigenen Bereich auf unserer Website.
VMAX-Tuning als Gesamtkonzept
Ein außergewöhnliches Kapitel der VMAX-Geschichte
Die verschiedenen Projekte zeigen, wie unterschiedlich das Tuning einer Yamaha VMAX 1200 aufgebaut werden kann.
Eine Hubraumerweiterung allein macht noch kein abgestimmtes Hochleistungs-Triebwerk. Kolben, Kurbelwelle, Zylinderköpfe, Nockenwellen, Gemischaufbereitung, Ansaugung und Abgasanlage müssen gemeinsam betrachtet werden.
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt deshalb immer vom vorhandenen Motorrad und dem gewünschten Einsatzzweck ab.
Von einer klassischen Motoroptimierung bis zu umfangreichen Hubraumkonzepten ist jede Ausbaustufe eine individuelle technische Aufgabe.
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