Tuning Projete
Yamaha FZS 1000 Fazer
Yamaha FZS 1000 Fazer Tuning – September 2005
Mehr Leistung für die Rennstrecke – ohne Eingriff in den Motor
Im September 2005 kam ein österreichischer Kunde mit seiner Yamaha FZS 1000 Fazer zu uns. Sein Wunsch war klar definiert: deutlich mehr Leistung ab etwa 6.000 U/min bis zum Drehzahlende – allerdings ohne Eingriff in den Motor.
Der Grund für diese Vorgabe war einfach: Bereits am darauffolgenden Wochenende stand das nächste Renntraining an. Für umfangreiche Motorarbeiten blieb also keine Zeit.
Die Fazer wurde von ihrem Besitzer ohnehin alles andere als gewöhnlich eingesetzt. Statt gemütlicher Touren bewegte er sie fast ausschließlich auf den Rennstrecken von Brünn und am Pannoniaring.
Und dort bereitete es ihm ganz besonderen Spaß, mit seiner vermeintlich unterschätzten 1000er Fazer so manchen Fahrer eines aktuellen Supersportlers zu überraschen.

Eine bereits gut abgestimmte Ausgangsbasis
Bei der Eingangsmessung war zu berücksichtigen, dass die Yamaha keineswegs im Serienzustand zu uns kam.
Bereits verbaut waren:
- BOS Racing-Schalldämpfer
- BMC Luftfiltereinsatz
- Dynojet Vergaserkit
Auch die vorhandene Abstimmung war durchaus gelungen. Es ging bei diesem Projekt also nicht darum, eine schlechte Abstimmung zu korrigieren.
Die Herausforderung bestand vielmehr darin, aus einer bereits vernünftig abgestimmten FZS 1000 noch einmal spürbar mehr Leistung herauszuholen – und zwar genau in dem Drehzahlbereich, der dem Kunden auf der Rennstrecke besonders wichtig war.
124,79 PS als Ausgangspunkt
Unsere Messungen bei der Anlieferung ergaben:
124,79 PS am Hinterrad und 98,04 Nm maximales Drehmoment.
Damit verfügte die Fazer bereits über eine ordentliche Ausgangsleistung.
Für den Einsatz des Kunden gab es jedoch noch einen entscheidenden Schwachpunkt: Gerade ab etwa 6.000 bis 6.500 U/min fehlte ihm gegenüber den 1000er Supersportlern zunehmend Leistung.
Genau dort sollte unsere Arbeit ansetzen.
Das Ergebnis unserer Tuning- und Abstimmarbeiten
Nach Abschluss der Arbeiten und der Abstimmung auf unserem Dynojet 250i Prüfstand zeigte die erneute Leistungsmessung ein deutlich verbessertes Ergebnis:
- 137,49 PS am Hinterrad statt zuvor 124,79 PS
- 102,35 Nm maximales Drehmoment statt zuvor 98,04 Nm
- damit über 12 PS Mehrleistung am Hinterrad
- über 4 Nm zusätzliches maximales Drehmoment
Angesichts des betriebenen Aufwands und der Vorgabe, den Motor selbst nicht zu öffnen, war das bereits ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis.
Doch die reine Spitzenleistung erzählt bei diesem Projekt nur einen Teil der Geschichte.
Entscheidend ist, was ab 6.500 U/min passiert
Nach Abschluss der Arbeiten und der Abstimmung auf unserem Dynojet 250i Prüfstand zeigte die erneute Leistungsmessung ein deutlich verbessertes Ergebnis:
Wesentlich beeindruckender war die Veränderung der gesamten Leistungsentfaltung im oberen Drehzahlbereich.
Ab ungefähr 6.500 U/min bis zum Drehzahlende steht nun durchgehend deutlich mehr Leistung zur Verfügung. Gleichzeitig wurde das nutzbare Drehzahlband nach oben hin spürbar breiter.
Und genau das war das eigentliche Ziel des Kunden.
Auf der Rennstrecke sollte die Fazer beim Herausbeschleunigen und mit steigender Drehzahl nicht mehr genau dort an Boden verlieren, wo die leistungsstärkeren 1000er Supersportler ihren Vorteil ausspielen.
Die zusätzliche Spitzenleistung von über 12 PS ist deshalb erfreulich – der deutlich kräftigere und länger anhaltende Durchzug im oberen Drehzahlbereich ist für den tatsächlichen Rennstreckeneinsatz jedoch der wesentlich wichtigere Erfolg.
Angesichts des betriebenen Aufwands und der Vorgabe, den Motor selbst nicht zu öffnen, war das bereits ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis.
Doch die reine Spitzenleistung erzählt bei diesem Projekt nur einen Teil der Geschichte.
Tuning-Auftrag erfüllt!
Nach Abschluss der Arbeiten und der Abstimmung auf unserem Dynojet 250i Prüfstand zeigte die erneute Leistungsmessung ein deutlich verbessertes Ergebnis:
Die Vorgabe war eindeutig: mehr Leistung ab etwa 6.000 U/min, besseres Drehvermögen bis zum Drehzahlende und das alles ohne Eingriff in den Motor.
Das Ergebnis: 137,49 PS am Hinterrad, ein breiteres nutzbares Drehzahlband und genau der gewünschte Leistungszuwachs im oberen Bereich.
Die erste Rückmeldung ließ nicht lange auf sich warten
Nach der ersten Testfahrt erreichte uns am 09.09.2005 bereits die Rückmeldung des Kunden:
„Bin heute die erste Runde mit der Fazer gefahren – klingt gut und geht gut ist beeindruckend – danke“.
Ein kurzes Feedback, das ziemlich genau zusammenfasst, worauf es bei einem solchen Projekt letztendlich ankommt.
Unsere Meinung und die des Kunden waren deshalb eindeutig:
Tuning-Auftrag erfüllt!
Die erste Rückmeldung ließ nicht lange auf sich warten
Nach der ersten Testfahrt erreichte uns am 09.09.2005 bereits die Rückmeldung des Kunden:
„Bin heute die erste Runde mit der Fazer gefahren – klingt gut und geht gut ist beeindruckend – danke“.
Ein kurzes Feedback, das ziemlich genau zusammenfasst, worauf es bei einem solchen Projekt letztendlich ankommt.
Prüfstandsergebnis: vorher und nachher
Die Prüfstandsmessungen dokumentieren den Unterschied vor und nach unseren Tuning- und Abstimmarbeiten besonders deutlich:
Vorher: 124,79 PS / 98,04 Nm am Hinterrad
Nachher: 137,49 PS / 102,35 Nm am Hinterrad
Noch wichtiger als die Maximalwerte ist dabei der Verlauf der Leistungskurve: Ab etwa 6.500 U/min bis zum Drehzahlende liegt nach unserer Abstimmung deutlich mehr Leistung an.
Genau dort, wo der Fahrer sie auf den Rennstrecken von Brünn und am Pannoniaring haben wollte.



